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	<title>Morphosen &#8211; Uta Thörner</title>
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		<title>Schuld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2023 19:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz tief in mir ist sie: eine kalte, helle, eindeutige Schuld &#8211; wie ein eisiger, sonniger Wintertag. Ohne Schleier, ohne Wolken, hinter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ganz tief in mir ist sie: eine kalte, helle, eindeutige Schuld &#8211; wie ein eisiger, sonniger Wintertag. Ohne Schleier, ohne Wolken, hinter denen sich etwas verstecken oder die etwas verhüllen, verdunkeln können. Die Schuld scheint klar und tief und gleißend.</p>
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		<title>Ver-Kennung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2022 17:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen zu ver-kennen heißt unsichtbar machen. Heißt Zuschreiben von existentieller Bedeutungslosigkeit in einem gewaltvollen Akt.]]></description>
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<p>Menschen zu ver-kennen heißt unsichtbar machen. Heißt Zuschreiben von existentieller Bedeutungslosigkeit in einem gewaltvollen Akt. </p>
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		<title>!Triggerwarnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 09:49:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du bist tot. Gesteinigt. Begraben. Be-erdigt. Der Verwesungsprozess hat eingesetzt. Maden und Fliegen werden deinen Körper langsam vernichten, sich an dir satt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du bist tot. Gesteinigt. Begraben. Be-erdigt. Der Verwesungsprozess hat eingesetzt. Maden und Fliegen werden deinen Körper langsam vernichten, sich an dir satt fressen. Asche zu Asche. Staub zu Staub. Andere haben dich nun. Andere weinen um dich. Geliebter Sohn. Mich fasst du nun nicht mehr an. Der Täter stirbt und macht Platz für Schmerz und Gewissheit. Alles kommt zurück, dringt wieder ein. Körper wird besetzt, gefesselt, geschunden, beschmutzt, benutzt. Noch immer und wieder und wieder. Du hast deine Ruhe. Ich bin heimatlos. Verlassen.</p>
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		<title>Schleifen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2022 12:21:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Es vollzieht sich in Schleifen und Wellen. Etwas öffnet sich oder wird geöffnet. Alles Mögliche dringt dadurch hinaus und hinein. Das System [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es vollzieht sich in Schleifen und Wellen. Etwas öffnet sich oder wird geöffnet. Alles Mögliche dringt dadurch hinaus und hinein. Das System verändert sich, breitet sich aus und streckt sich in alle Richtungen, stößt mit seinen so vulnerablen und vorsichtigen Fühlern auf Veränderung, Verheißung, Verunsicherung, Verblüffung, Vestrickung. Zieht sich an einen sicheren Ort in sich selbst zurück, verschließt die dort sitzenden Augen und Ohren vor sich selbst und der Welt und dir. Fühlt und atmet &#8211; atmet und fühlt in die so vertraute Dunkelheit hinein. Das Herz hört auf zu pochen, das System beruhigt sich, Atmung reguliert sich. Etwas öffnet sich oder wird geöffnet&#8230;</p>



<p></p>
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		<title>Den Spieß hinein… spießig sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2022 10:45:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Ist es nicht die Brüchigkeit &#8211; sind es nicht die Diskontinuitäten in der Begegnung, die Dich als Person mensch(lich) werden lassen? Die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ist es nicht die Brüchigkeit &#8211; sind es nicht die Diskontinuitäten in der Begegnung, die Dich als Person mensch(lich) werden lassen? Die auf etwas Tieferes schließen lassen? Die, die oberflächliche Objektivität rissig werden lassen und Subjektivität und Singularität erkennen lassen? Was soll ich anfangen mit Reproduktionen und Duplikaten, wenn DU darin fehlst? Der Augenblick, in dem DU sichtbar wirst, ist nicht der Offensichtliche, der Erwartete, der Antizipierte, der Steuerbare, sondern der, in welchem du dich selbst verlierst; der der jenseits Deines Zugriffs liegt. Der Moment, in dem etwas aufblitzt – in einem kleinen, scheinbar leeren, unfassbaren und entzogenen Augenblick Fragilität, Verletzlichkeit, Sehnsucht aufscheinen lässt, freigibt und (Be)Rührung ermöglicht. Da geht es hinein. (r)einsteigen statt aussteigen.</p>
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		<title>Ver-Lust Schmerz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 09:09:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Du hast dich entschieden und ich habe mich eingelassen. Es geht mit Verlust einher. Ich habe bereits meinen rechten Arm verloren. Einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Du hast dich entschieden und ich habe mich eingelassen. Es geht mit Verlust einher. Ich habe bereits meinen rechten Arm verloren. Einen ganzen Tag lang war er nicht an meiner Seite. Es war schmerzhaft, nicht weil die Wunde weh tat. An den Akt der Amputation erinnere ich mich nicht. Nur an den Phantomschmerz. Er kam zu mir zurück – nur der kleine Finger war noch eine Weile flüchtig.</p>
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		<title>Außen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2022 12:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Außen bohrt sich unaufhörlich und ungnädig in mich hinein, es dringt ein, überschwemmt.&#160; Gewaltsam, drängend, unaufhaltsam. Es kommt und drängt mich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Außen bohrt sich unaufhörlich und ungnädig in mich hinein, es dringt ein, überschwemmt.&nbsp; Gewaltsam, drängend, unaufhaltsam. Es kommt und drängt mich zurück in irgendeinen Winkel, der nicht mehr meiner ist. Und dann bleibt es einfach da – uneingeladen sitzt es da, nimmt den ganzen Raum ein, breitbeinig mit verschränkten Armen, der/das dicke, unförmige, eindringliche, aufdringliche, übergriffige, schwabbelige, unrasierte und unflätige Außen sitzt da und geht einfach nicht wieder. In jede Ritze und überall scheint er/es zu fließen, gallert. Und schaut mich an – provozierend und um meine Hilflosigkeit wissend.</p>
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		<title>Sprache 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Mar 2022 11:06:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Sprache verschwindet im Nirgendwo – im Nichts, im Dunkel. Nicht Auffindbar, sprachloses Denken, gedankenlose Sprache. Kein Sprechen entweicht. Suchen. Suchen nach Wörtern, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sprache verschwindet im Nirgendwo – im Nichts, im Dunkel. Nicht Auffindbar, sprachloses Denken, gedankenlose Sprache. Kein Sprechen entweicht. Suchen. Suchen nach Wörtern, die sich vergraben haben. Gedanken die nicht gedacht werden können. Wörter die ohne Gedanken nicht sind. Kein Zugriff. Sinnloses Suchen Sinnloses Graben. Zwanghaftes Herausholen-wollen. Doch Sprache ist selbst. Führt ein Eigenleben. Lässt mich nicht ran. Kommt raus wann und wie sie es will. Mund als Sklave der Übermittlung. Als Vehikel der Sprache des im Schweigen Verborgenen. Unwissende Zunge bewegt sich wie an Fänden gezogen. Marionette des aus dem Schweigen herausbrechenden Sprechens.</p>
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		<title>Ab-geerntet 3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Mar 2022 17:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Vulva</title>
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		<dc:creator><![CDATA[uthoerner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Feb 2022 14:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Morphosen]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum sollte ich mir meine Vulva rasieren. Warum sollte ich  mich auf diese intime, ja unmögliche, nicht zu rechtfertigende Weise aussetzen. Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Warum sollte ich mir meine Vulva rasieren. Warum sollte ich  mich auf diese intime, ja unmögliche, nicht zu rechtfertigende Weise aussetzen. Es ist nicht rechtens. Es fühlt sich falsch an. Es sieht falsch aus. Rosa und unschuldig und glatt. Ich bin kein kleines Mädchen und ich will es auch nicht sein. Ich bin nicht unschuldig und ich will es auch nicht sein. Ich bin der Nacktheit entwachsen. Ich bin erwachsen. Ich will begehrt werden und begehren. Nicht betteln. Nicht anbiedern. Nicht(s) glätten.</p>
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